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	<title>Washington Blog</title>
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	<description>Hauptstadt und Residenz der USA</description>
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		<title>So wohnt der Präsident im weißen Haus</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Washington]]></category>
		<category><![CDATA[Das Weiße Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Präsident der vereinigten Staaten von Amerika ist, zieht bei Amtseintritt in die Gemächer des weißen Hauses ein. Klar, dass man die nicht unbedingt bei einer Führung zu sehen bekommt, aber wie kann man sich den Wohnraum denn vorstellen? Natürlich kann der Präsident im gesamten weißen Haus schalten und walten, wie er will, allerdings wohnt er spezifisch im zweiten Stock und genau da führt auch die Tour nur bedingt entlang. Die Gemächer haben schon viel Geschichte hinter sich, so schlief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer Präsident der vereinigten Staaten von Amerika ist, zieht bei Amtseintritt in die Gemächer des weißen Hauses ein. Klar, dass man die nicht unbedingt bei einer Führung zu sehen bekommt, aber wie kann man sich den Wohnraum denn vorstellen?</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/mPuQEG19BIM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/mPuQEG19BIM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Natürlich kann der Präsident im gesamten weißen Haus schalten und walten, wie er will, allerdings wohnt er spezifisch im zweiten Stock und genau da führt auch die Tour nur bedingt entlang. Die Gemächer haben schon viel Geschichte hinter sich, so schlief selbst Abraham Lincoln in den Zimmern, in denen eine Zeit lang vor allem die First Lady untergebracht wurden.</p>
<p>Im Folgenden eine kleine Listung der Räume des zweiten Stocks und wofür sie genutzt werden:<span id="more-975"></span></p>
<p><strong>Yellow Oval Room</strong></p>
<p>Der Yellow Oval Room wurde ursprünglich als Umkleideraum für die Dame des Hauses kreiert, dient mittlerweile aber vor allem eher lockeren Besprechungen und kleineren Empfängen. Vor allem vor dem Abhalten wichtiger, offizieller Zusammenkünfte mit internationalen Staatsoberhäuptern wird in diesem Raum das erste Willkommen getätigt. 1889 wurde hier übrigens der erste Weihnachtsbaum im weißen Haus aufgestellt.</p>
<p><strong>Treaty Room</strong></p>
<p>Im Treaty Room, seinem erklärten Lieblingszimmer, saß <a href="/die-terroranschlage-des-11-september-2011-aus-der-sicht-von-g-w-bush" target="_blank">George W. Bush</a>, als er Amerika vom Krieg gegen Afghanistan berichtete. Für gewöhnlich dient der Raum als Arbeitszimmer für den Präsidenten und wurde auch für besonders wichtige Meetings im kleinen Rahmen genutzt, so unterzeichnete Kennedy hier das Gesetz, das nukleare Tests verbot.</p>
<p><strong>President&#8217;s Dining Room</strong></p>
<p>So groß wie er klingt, ist er gar nicht, daher wird der President&#8217;s Dining Room auch nur für kleine und eher vertrauliche Dinner verwendet, es darf also nicht jeder daran teilhaben. Bevor er als Esszimmer genutzt wurde, war der Raum übrigens lange Zeit ein Schlaf, bzw. Gästezimmer, wo unter anderem auch Albert Edward, der Prinz von Wales unterkam.</p>
<p><strong>Lincoln Bedroom/Lincoln Sitting Room</strong></p>
<p>Der Name mag etwas verwirren, denn tatsächlich schlief Lincoln nicht in diesem Zimmer, sondern arbeitete und unterschrieb etwa auch die Abschaffung der Sklaverei (Emancipation Proclamation) in den Wirren des Bürgerkriegs.</p>
<p>Direkt daneben liegt der kleine Lincoln Sitting Room, in dem im 19. Jahrhundert Telegramme verfasst und verschickt wurden. Besonders Nixon liebte diesen Raum und baute ihn sogar in der Bibliothek des Präsidenten nach.</p>
<p><strong>Queen&#8217;s Bedroom/ Queen&#8217;s Sitting Room</strong></p>
<p>Gegenüber von Lincolns Schlafzimmer liegt der Queen&#8217;s Bedroom. Das Zimmer heißt so, weil es als Gästezimmer für königliche Besucher genutzt wurde, direkt daneben befindet sich der Sitting Room, der allgemein als Umkleideraum oder kleiner Arbeitsraum diente. Hier haben schon die königlichen Familien aus Schweden, Dänemark und England übernachtet.</p>
<p><strong>Central Hall</strong></p>
<p>Wenn man sich mit dem Präsidenten treffen will, wird man sicher in der Central Hall landen und dort auf einem der antiken Stühle sitzen und warten. Mehr als eine hübsche Inneneinrichtung wird man hier oftmals auch nicht finden, auch wenn die Center Hall früher mal als Filmvorführungsraum genutzt wurde. Wenn die Wände reden könnten, gäbe es aber sicher so einiges zu erzählen, denn gerade im Wartezimmer entstehen oftmals interessante Gespräche.</p>
<p><strong>East Sitting Hall</strong></p>
<p>Früher diente die East Sitting Hall als Rezeption für die Gästeraume, denn genau dazwischen liegt der Raum. Charles Dickens etwa äußerte sich zu dem Raum, dass er nicht spannender, als jeder andere Warteraum sei. Mittlerweile dient die East Sitting eher als Aufenthaltsraum für die Familie des Präsidenten und kann daher zu den normalen Wohn- als formellen Gästeräumen gezählt werden.</p>
<p><strong>West Sitting Hall</strong></p>
<p>Bis zu Roosevelt war die West Sitting Hall nichts weiter als ein Treppenhaus, doch dann wurde die Treppe heraus genommen und der Raum zu einem von Mrs Roosevelts Lieblingszimmern. Während Trumans Regierung wurde er zu einem Wohnzimmer umgebaut, da er direkt zwischen den Schlafzimmern und der Küche liegt, eignet er sich dadurch auch um so besser.</p>
<p><strong>President&#8217;s Bedroom/ Dressing Room</strong></p>
<p>An der West Sitting Hall anliegend und gegenüber vom Dining Room liegt das Präsidentenschlafzimmer, das allerdings in der Geschichte des weißen Hauses vorwiegend als Schlafzimmer für die First Ladies diente, vor allem, als es noch unzüchtig für das Präsidentenpaar galt, ein Zimmer zu teilen. Durch den anliegenden Dressing Room, der mal als Umkleide, für ambitioniertere Präsidentenfrauen aber auch als Arbeitsraum diente, war er ideal für die fleißige First Lady.</p>
<p><strong>Cosmetology Room</strong></p>
<p>Was wie ein kleiner Abstellraum zwischen Dining und dem West Bedroom (neben dem East Bedroom die zwei Zimmer, die vor allem für die Kinder der Präsidenten vorgesehen waren) wirkt, ist ein Zimmer, das Geschichte in sich trägt. Dwight Eisenhauer malte hier, Eleanor Roosevelt und Bess Truman hatten hier ihr Büro und John F. Kennedy Jr., dessen Schlafzimmer direkt daneben war, zog sich hier um. Auch Trauer wurde hier getragen, denn für Mrs. Kennedy wurde hier &#8211; nachdem der Raum als Esszimmer für die Kinder diente &#8211; zu einem Babyzimmer umgebaut, das jedoch heimlich wieder abgebaut wurde, nachdem sie eine Fehlgeburt erlitt.</p>
<p>Über die Jahre hinweg war es übrigens mehr als Chic, <a href="http://www.whitehousemuseum.org/" target="_blank">die Räumlichkeiten</a> immer wieder umzudekorieren, Tapeten und Möbel auszuwechseln und einen individuellen Schliff in das zweite Stockwerk zu bringen. Nur den Obamas wurde angeraten, sich beim Einzug in <a href="/tag/das-weise-haus" target="_blank">das weiße Haus</a> möglichst zurück zu halten, da es als dekadent interpretiert werden könnte, wenn sie während der Wirtschaftskrise Gelder für Innendesigner und neue Möbel ausgeben würden.</p>
<p>Ein wenig bitter ist es <a href="http://www.gutefrage.net/tag/barack-obama/1" target="_blank">daher schon für Barack Obama</a>, da George W. Bush, der immerhin stark mitverantwortlich für die Krise ist, noch aus allen Vollen schöpfen konnte, dem Yellow Room etwa noch einen neuen Anstrich verpasste.</p>
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		<title>Präsidentschaftskandidaten unter der Lupe: Ron Paul</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 08:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Washington]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den Republikanern ist Ron Paul anscheinend der liberalste, genau deshalb hätte er auch die größte Chance, gegen Obama zu gewinnen. Das hält die republikanischen Medien jedoch nicht davon ab, ihn komplett zu ignorieren. Mit 76 Jahren ist Ron Paul einer der ältesten Präsidentschaftskandidaten für 2012, gerade deshalb würde man ihm ja zumuten, die traditionellsten Überzeugungen mit zu nehmen. Doch Ron Paul beweist, dass Alter nichts mit Sturheit zu tun hat, indem er selbst für demokratische Verhältnisse teilweise liberale Einstellungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter den Republikanern ist Ron Paul anscheinend der liberalste, genau deshalb hätte er auch die größte Chance, gegen Obama zu gewinnen. Das hält die republikanischen Medien jedoch nicht davon ab, ihn komplett zu ignorieren.</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/QpXk4tzXYKE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/QpXk4tzXYKE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Mit 76 Jahren ist Ron Paul einer der ältesten Präsidentschaftskandidaten für 2012, gerade deshalb würde man ihm ja zumuten, die traditionellsten Überzeugungen mit zu nehmen. Doch Ron Paul beweist, dass Alter nichts mit Sturheit zu tun hat, indem er selbst für demokratische Verhältnisse teilweise liberale Einstellungen vertritt.</p>
<h3><strong> Ron Paul &#8211; vom Frauenarzt zum Politiker</strong></h3>
<p>1935 in Pittsburgh wurde Ron Paul als Sohn eines Milchhändlers geboren, in der Schule tat er sich besonders in Biologie hervor, was er später während seines Medizinstudiums zu Nutzen machte.</p>
<p>Nach seiner Graduierung arbeitete er 2 Jahre lang als Flugarzt bei der Air Force und drei weitere Jahre in der Nationalgarde.<span id="more-965"></span></p>
<p>Später &#8211; gegen Ende der 60er Jahre &#8211; öffnete er zusammen mit seiner Frau seine eigene Praxis in Texas, wo er oftmals zu geringeren Preisen oder umsonst arbeitete, wenn der Patient es sich nicht leisten konnte (Paul war Frauenarzt und brachte über 4000 Babys zur Welt).</p>
<p>Genau das brachte ihm in den frühen 70ern auch die ersten Siege auf <a href="/tag/politik" target="_blank">politischer</a> Ebene ein, selbst als ehemaliger Reagan-Befürworter schaffte er es nach Watergate, gegen seinen demokratischen Konkurrenten zu gewinnen, da nicht wenige Mütter ihr Kreuz für Paul machten.</p>
<p>Als Kongressmitglied war Paul 1976-77, 1979-85 und seit 1997 tätig. 2011 trat er jedoch zurück, um sich auf seinen Wahlkampf zu konzentrieren.</p>
<p>Seit er diesen Schritt ging, hat sich ein wahres Medienphänomen um Ron Paul entwickelt, vor allem von der liberalen Seite heraus, haben sich viele Menschen gefunden, die etwa von Obama enttäuscht sind, die Paul fieberhaft und vor allem im Internet begeistert unterstützen.</p>
<h3><strong>Ron Paul finanziert sich gut &#8211; über Spenden</strong></h3>
<p>Gerade deshalb kann er es sich auch leisten, kaum Geld von den sogenannten PACs zu erhalten, politische Gruppen, die angeblich rein privat zusammengekommen sind, um Wahlgelder zu sammeln. Auch Lobbyisten werden nicht gerade von ihm favorisiert, die meisten Gelder kommen von Individuen, zumal man davon ausgehen kann, dass der Hype um ihn einige Wahlplakate erspart.</p>
<p>Die muss er jedoch gar nicht sparen, da seine „Moneybombs“ also Sammelaktionen, insgesamt mehr Wahlgelder eingebracht haben, als Obama damals, wobei viele Spenden von Veteranen kamen.</p>
<p>Interessanterweise haben viele <a href="http://www.thedailyshow.com/watch/mon-november-21-2011/on-topic--gop-presidential-candidates--ron-paul" target="_blank">amerikanische Medien</a> Ron Paul aus ihren Berichten ausgeklammert, selbst wenn er an zweiter Stelle bei Umfragen kam, wurden die Erst- und Drittplazierten öfter besprochen, als er. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass er allgemein als liberal angesehen wird.</p>
<h3><strong>Wie liberal ist Ron Paul?</strong></h3>
<p>Paul wirkt liberal, vor allem mit seiner Meinung zur Außenpolitik (er ist gegen das Einziehen in komplette Länder und für das Attackieren spezifischer Terroristengruppen) und seiner wirtschaftlichen Ansicht, dass Gold und Silber bevorzugt als Geldmittel verwendet werden sollten, da der Wert des Dollars beispielsweise gar keinen Gegenwert mehr hat.</p>
<p>Auch ist er gegen das erlaubte Foltern von Menschen, die die Staatssicherheit gefährden könnten, gegen das Zwangseinziehen von Soldaten und die Autonomie des Präsidenten in Notfallen. Seine Einstellung zur Immigration ist sehr unterstützend für illegale Einwanderer, selbst, wenn er für strengere Kontrollen an den Grenzen ist.</p>
<p>Allerdings gibt es auch viele Bereiche, in denen er offensichtlich konservativ gelehnt ist.</p>
<p>Paul ist allgemein Pro-Life, also gegen Abtreibung, er findet das konstitutionelle Recht, Waffen zu tragen, völlig gerechtfertigt und ist in vielen Dingen der Meinung, dass die einzelnen Bundesstaaten etwa Abtreibungs- oder Heiratsgesetze selbst regeln sollten.</p>
<p>Außerdem ist er der Ansicht, dass die globale Erwärmung nur Humbug ist und geht davon aus, dass gesetzliche Krankenversicherung abgeschafft werden sollte.</p>
<p>Aufgrund einiger <a href="http://www.csmonitor.com/USA/Elections/President/2011/1229/Racist-newsletter-timeline-What-Ron-Paul-has-said" target="_blank">fragwürdiger Newsletter</a> in den 80ern als auch anderer Aussagen, wurde ihm kurzzeitig vorgeworfen, dass er rassistisch ist. Ron Paul selbst hat das natürlich vehement verneint und damit entschuldigt, dass er falsch verstanden wurde, bzw. dass die Newsletter nicht von ihm geschrieben wurden.</p>
<h3><strong>Die Chancen zur Präsidentschaftswahl</strong></h3>
<p>Viele <a href="/prasidentielle-demokratie-–-das-regierungssystem-der-usa" target="_blank">Demokraten</a> sind dieses Jahr zu „Blue Republicans“ geworden, also Republikaner, die eigentlich eher demokratische Ansichten haben. Ziel soll es sein, Ron Paul als Gegner Obamas zu wählen, da das sicher für einen sehr engen und interessanten <a href="/tag/wahl-2012" target="_blank">Wahlkampf</a> führen könnte.</p>
<p>Ob viele Demokraten damit wirklich den Republikanern ein Schnäppchen schlagen würden, ist allerdings fragwürdig, Pauls Chancen ebenso.</p>
<p>Zwar kann es immer sein, dass die Medien, als auch die nicht immer repräsentativen Umfragen am Ende unterschätzen, was für ein Momentum Paul mittlerweile gewonnen hat, andererseits könnten vor allem die Vorwürfe des Rassismus die Stimmen kosten, oder die scheinbar liberalen Ansichten den Republikanern die Lust aufs Wählen vermiesen.</p>
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		<title>Präsidentschaftskandidaten unter der Lupe: Newt Gingrich</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 15:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Washington]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Für manche ist Newt Gingrich schon länger in der politischen Geschichte Amerikas verwickelt, als Uncle Sam selbst, dass er derzeit einen enormen Aufschwung in den Umfragen zu verzeichnen hat, zeigt auf, dass die Wähler die 1% immer noch gerne im weißen Haus sehen. Mit 31 Jahren streckte er zum ersten Mal zaghaft die Hände gen Politik aus, obwohl er bereits in seinen Jahren als Teenager Interesse dafür entwickelte. 1974 gewann er beinahe die Wahl zum republikanischen Kandidaten von Georgias sechsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für manche ist Newt Gingrich schon länger in der politischen Geschichte Amerikas verwickelt, als Uncle Sam selbst, dass er derzeit einen enormen Aufschwung in den Umfragen zu verzeichnen hat, zeigt auf, dass die Wähler die 1% immer noch gerne im weißen Haus sehen.</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/FzDzPf69yrY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/FzDzPf69yrY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Mit 31 Jahren streckte er zum ersten Mal zaghaft die Hände gen Politik aus, obwohl er bereits in seinen Jahren als Teenager Interesse dafür entwickelte.</p>
<p>1974 gewann er beinahe die Wahl zum republikanischen Kandidaten von Georgias sechsten Distrikt gegen den fast 30 Jahre älteren Jack Flynt, ein großer Erfolg in so jungen Jahren.</p>
<h3><strong>Gingrich macht früh auf sich aufmerksam</strong></h3>
<p>Besonders in den 90ern, als er bereits Kongressmitglied war, gewann Gingrich durch clevere, ökonomische Sparmaßnahmen, die geplant werden sollten, sobald die Republikaner an die Macht kämen, die Aufmerksamkeit der Medien und schaffte es mit den Republikanern zum ersten Mal seit 1954 die Mehrheit der Sitze im Kongress zu erlangen.<span id="more-957"></span></p>
<p>Der „Contract with America“, wurde nur teilweise durchgesetzt, nicht zuletzt, weil viele der vorgeschlagenen Gesetze wie üblich in der Durchführung hängen blieben, darunter vor allem diejenigen, die Jobs und Gehälter zugänglicher machen sollten.</p>
<p>Bis in die späten 90er war Gingrich ein festes Mitglied des Kongresses, musste sich aber vermehrt gegen die Attacken der GOP wehren und trat 1998 aus, um sich auf seine Karriere als Autor und politischer Berater zu konzentrieren.</p>
<p>Unter George W. Bush war Newt Gingrich ein Berater für das Pentagon und Außensekretär, 1999 sollte er für die USA einen Bericht darüber schreiben, welche Aufgaben die Staatssicherheit bis 2025 zu bewältigen hätte.</p>
<p>Diese und andere Tätigkeiten als Berater würden in der Wahl 2011 sicher auch dafür sorgen, dass er allgemein als kompetenter Redner und Denker verstanden wurde.</p>
<h3><strong>Wie stehen die Chancen zur Wahl?</strong></h3>
<p>Dass Gingrich ein sehr solider Kandidat ist, das ist klar, außerdem hat er schon mehrfach bewiesen, dass er sich rhetorisch nicht ins Aus redet (wie etwa Perry oder der mittlerweile ausgetretene Cain) und außerdem stichfeste Pläne für Amerika hat.</p>
<p>Sein teilweise fragwürdiges Privatleben scheint ausnahmsweise niemanden zu stören, was sicherlich auch daran liegt, dass Gingrich in der Öffentlichkeit ein sehr solides Auftreten vorweisen kann und in vielen verschiedenen Positionen gearbeitet hat. Für Mitt Romney ist er vor allem deshalb ein großer Konkurrent, weil er im Gegensatz zu Romney und selbst Ron Paul &#8211; der für die Demokraten der bevorzugte Republikaner wäre &#8211; außerdem extrem konservativ ist und daher niemanden durch allzu liberale Einstellungen abschrecken könnte.</p>
<p>Ironisch ist jedoch folgendes: inmitten der republikanischen Kandidaten führt Gingrich derzeit mit erstaunlicher Mehrheit, jedoch haben Umfragen auch ergeben, dass Gingrich gegen <a href="/tag/präsident/" target="_blank">Obama</a> weniger Stimmen einbringen würde, als etwa Romney gegen Obama.</p>
<p>Die Lösung dieses Phänomens ist klar: Viele Leute, auch Demokraten, sind generell gegen Obama gestimmt, würden daher bei einem liberaler eingestellten Republikaner, der noch nicht &#8211; wie Gingrich &#8211; in Skandalen wegen Hinterziehung verwickelt war, eher das Kreuz setzen. Bei der Wahl zwischen Obama und Gingrich würde das jedoch schwer fallen, denn Gingrich wurden schon diverse Betrugsversuche vorgeworfen, die Staatsgelder beinhalteten, außerdem hält er mit seinen traditionellen Meinungen zu liberalen Themen nicht hinter den Berg.</p>
<p>Ob Gingrich wirklich als Republikaner das Rennen macht, um schlussendlich gegen Obama zu gewinnen? Nun, ersteres vielleicht, Letzteres wohl kaum, weshalb sich die Republikaner sicher auch schnell nach einer etwas seichteren Alternative umsehen werden, um ansatzweise Chancen bei der <a href="/tag/wahl-2012/" target="_blank">Wahl 2012</a> zu haben.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/PSqcaAQti4g&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/PSqcaAQti4g&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
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		<title>Die 10 besten Bands und Musiker aus Washington DC</title>
		<link>http://www.washington-la.org/die-10-besten-bands-und-musiker-aus-washington-dc</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 15:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gegensatz zur nahe gelegenen Stadt Baltimore, regt sich in Washington DC nicht so viel, was die Musikszene angeht, aber besonders in der Vergangenheit gab es dort Bands und Musiker, die Musikgeschichte geschrieben haben. Die politische Hauptstadt ist auch äußerst musikalisch, selbst wenn das dicht gelegene Baltimore im Vergleich einige Acts mehr zu bieten hat, haben sich im Laufe der letzten Jahrzehnte richtgehende Legenden in Washington eingefunden, bzw. wurden dort geboren. Besonders im alternativen Bereich wurden dort auch Genre-Ursprünge gegründet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Gegensatz zur nahe gelegenen Stadt Baltimore, regt sich in Washington DC nicht so viel, was die Musikszene angeht, aber besonders in der Vergangenheit gab es dort Bands und Musiker, die Musikgeschichte geschrieben haben.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/XgVZ4b9O34s&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/XgVZ4b9O34s&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Die politische Hauptstadt ist auch äußerst musikalisch, selbst wenn das dicht gelegene <a href="/tagesausflug-nach-baltimore" target="_blank">Baltimore</a> im Vergleich einige Acts mehr zu bieten hat, haben sich im Laufe der letzten Jahrzehnte richtgehende Legenden in Washington eingefunden, bzw. wurden dort geboren.<span id="more-950"></span></p>
<p>Besonders im alternativen Bereich wurden dort auch Genre-Ursprünge gegründet, ohne die es diverse Bands gar nicht erst gegeben hätte.</p>
<h3><strong>01. Bo Diddley</strong></h3>
<p>Allgemein wird Bo Diddley als der Urvater der Blues/Rock&#8217;n Roll Bewegung gesehen, was soviel heißt wie, dass er der Grund ist, warum es Bands wie Led Zeppelin, die Black Keys oder The Who gab und gibt.</p>
<p>John Lee Hooker inspirierte Bo dazu, seine Jobs als Mechaniker und Tischler aufzugeben und Musik zu machen. 1963 würde übrigens eine kleine, unbekannte Rockband aus England für ihn als Vorband spielen, der Name: The Rolling Stones.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/prLQSAXJCeg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/prLQSAXJCeg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>02. Tim Buckley</strong></h3>
<p>Der Vater von Jeff Buckley war selbst ein berühmter Musiker in den 60er und 70er Jahren und schaffte es, von Folk bis Jazz hin zu Psychedelic diverse Sounds in seine Musik einzuarbeiten. Buckley starb früh mit gerade einmal 28 Jahren und hinterließ dennoch 9 Alben.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/vMTEtDBHGY4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/vMTEtDBHGY4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>03. Dave Grohl</strong></h3>
<p>Nirvanas Schlagzeuger und Frontmann der Foo Fighters, Dave Grohl dürfte jedem bekannt sein. Grohl wuchs in Virginia auf, einem Vorort von Washington DC und würde dort auch in seinen Teenage Jahren in der Hardcore- und Punkszene seine Kreise ziehen, bis er dann von einem Freund (Buzz Osborne der The Melvins) einem Typen namens Krist Novoselic vorgestellt wurde, späterer Bassist von Nirvana. Der Rest ist Geschichte&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/dba3DpROjXE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/dba3DpROjXE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>04. Duke Ellington</strong></h3>
<p>Wunderbaren Jazz im Big Band Outfit und New Orleans Anleihen brachte Duke Ellington auf die Bühnen und sein Charisma &#8211; vor allem durch seine Mutter von Kindheit auf unterstützt &#8211; machten ihn zu einem Künstler, der mehr als 50 Jahre die Musikwelt beeinflusste.</p>
<p>Bereits mit 7 spielte er Piano, doch seine Liebe für das Instrument würde erst mit 14 entflammen, als er anfing, sich in Spielhallen zu schleichen und den Pianisten dort zu lauschen.</p>
<p>Nachdem er aus Washington DC wegzog &#8211; wo er eine erfolgreiche Karriere hatte &#8211; lebte er in Harlem und schloss sich dort der <a href="http://www.jcu.edu/harlem/index.htm" target="_blank">Harlem Renaissance</a> an.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/qDQpZT3GhDg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/qDQpZT3GhDg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>05. Marvin Gaye</strong></h3>
<p>Einer der größten RnB Sänger, die es jemals gegeben hat, wurde 1939 in Washington geboren und schaffte es als einer der wenigen, sehr explizite Songs über Sex so herüber zu bringen, dass sie trotzdem unglaublich romantisch klangen.</p>
<p>Mit seinem Song &#8220;What&#8217;s going on&#8221; schuf er außerdem zusammen mit Renaldo Benson der Four Tops einen der eindringlichsten Songs gegen Polizeigewalt und Krieg, der tatsächlich erst später als geplant veröffentlicht wurde, da das Label befürchtete, der Song können dem sexy Image Gayes schaden.</p>
<p>Als der Song jedoch schlussendlich veröffentlicht wurde, war er so erfolgreich, dass Gaye daraufhin weitere Songs schrieb, die sich auch mit ernsteren Themen auseinander setzten.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/Y9KC7uhMY9s&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/Y9KC7uhMY9s&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>06. Roberta Flack</strong></h3>
<p>Die wohl legendärste Performerin von &#8220;Killing me softly&#8221; wurde am 10. Februar, 1937 in Washington DC geboren und würde vor allem in Jazz- und Blueskreisen eine der einflussreichsten Sängerinnen werden.</p>
<p>Nicht nur das, Flack war auch die erste afrikanisch-amerikanische Lehrerin (im Training), die an einer komplett weißen Schule unterrichtete. Als Lehrerin würde sie lange Zeit arbeiten, um ihre Familie zu unterstützen, bis sie für ein Benefiz-Konzert für eine Kinderbibliothek von Led McCan entdeckt wurde.</p>
<p>Besonders ihre warme Stimme, die ruhig und ohne große, dramatische Gesten alle Emotionen herüber brachte, ist auch heute noch unnachahmlich.</p>
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<h3><strong>07. Rites of Spring</strong></h3>
<p>Während in Großbritannien gerade der Punk auflebte, war Amerika schon drei Schritte weiter und versuchte, die rotzige Attitüde und die nicht selten dilettantischen, musikalischen Fähigkeiten abzuwerfen und stattdessen nachdenkliche und innovative Musik zu machen.</p>
<p>Dabei waren Rites of Spring eine der ersten Punkbands, die sehr persönliche, emotionale Texte schrieb, weshalb sie gerne als Emo-Väter betitelt werden, was die Band jedoch selbst nie so wirklich akzeptieren wollte.</p>
<p>Obwohl sie gerade mal 15 Konzerte spielten und 2 Jahre aktiv waren, waren Rites of Spring Ursprung einer großen, aufregenden Szene, aus der später auch Fugazi entwuchsen.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/aOZZIwkcxjE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/aOZZIwkcxjE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>08. Fugazi</strong></h3>
<p>Fugazi sind die Urväter des Postcore und demnach für viele auch absolut maßgebend für die heutige Emo- und Screamo-Szene. Als wichtige Band innerhalb der Hardcore Szene, die in den 80ern mehr als prominent in DC war, lebten sie nach einer DIY-Attitüde, die viele Dinge simplifizierte, nicht immer zum kommerziellen Vorteil (so verzichteten sie auf Touren, Merchandise zu verkaufen).</p>
<p>Außerdem gehörte die Band zu Befürwörtern von gewaltfreien Konzerten, da gerade im Hardcore noch die Wurzeln des teilweise arg aggressiven Moshpits lagen. Mit ihrer durchaus intelligenten Punk-Attitüde und ihrer experimentellen Musik gehören Fugazi zu einer der wichtigsten Bands der 80er Jahre, die die <a href="/tag/kultur" target="_blank">Kultur</a> der dortigen Musikszene sehr beeinflusste.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/07ziIduCXmU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/07ziIduCXmU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>09. Thievery Corporation</strong></h3>
<p>Das DJ Duo Thievery Corporation dürfte einer der bekanntesten, auch heute noch relevanten Musikacts sein, besonders der Mix aus Dub Step und globalen Musikeinflüssen wie indische, brasilianische und Reggae-Musik macht sie außerdem zu einem der Acts, die viele Generationen begeistern.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/04bg9IC9N6w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/04bg9IC9N6w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>10. Wale</strong></h3>
<p>Gerade dieses Jahr hat er sein zweites Album &#8220;Ambition&#8221; unter dem Label Maybach und Universal veröffentlicht. Wale, geboren als Olubowale Victor Akintimehin, versucht in seiner Musik auch Go-go Elemente zu verarbeiten, die gerade in Washington DC eine lange Musikgeschichte haben.</p>
<p>Derzeit ist er einer der beliebtesten Musiker in und um Washington, selbst wenn die Kritiker &#8211; die sein Debüt lobten &#8211; sich bei seinem zweiten Werk nicht mehr ganz so einig waren. Da die Hip Hop Szene in Washington mehr als klein ist, lastet demnach ein großer Druck auf den gerade mal 27-Jährigen.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/FOrH3rrHqBY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/FOrH3rrHqBY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
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		<title>Lewis Black: politische Satire muss wütend sein</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 14:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Lewis Black ist einer der großen, gegenwärtigen Stand Up Comedians der USA. Geboren in Washington D.C. scheint er zur politischen Satire geboren worden zu sein. Geboren wurde er als Lewis Niles Black, am 30. August 1948 in Silver Spring, Maryland. Seinen Schulabschluss machte er Suma cum Laude, weshalb er sich quasi überall an der Universität einschreiben konnte, wo er wollte. Letzten Endes gewann die Univeristy of North Carolina at Chapel Hill, wo er Drehbuchschreiben studierte. Als Drehbuchschreiber begann er auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lewis Black ist einer der großen, gegenwärtigen Stand Up Comedians der USA. Geboren in Washington D.C. scheint er zur politischen Satire geboren worden zu sein.</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/YA4KIX8f4Dw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/YA4KIX8f4Dw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Geboren wurde er als Lewis Niles Black, am 30. August 1948 in Silver Spring, Maryland. Seinen Schulabschluss machte er Suma cum Laude, weshalb er sich quasi überall an der Universität einschreiben konnte, wo er wollte. Letzten Endes gewann die Univeristy of North Carolina at Chapel Hill, wo er Drehbuchschreiben studierte.<span id="more-945"></span></p>
<p>Als Drehbuchschreiber begann er auch seine Karriere, zum Stand Up kam er, als er für seine Stücke den Zeremonienmaster mimte und die Monologe quasi als Einstimmung für die Einakter hielt, die er damals zuhauf für das <a href="/theater-und-kulturbetriebe-in-washington-d-c" target="_blank">Theater</a> schrieb.</p>
<p>Neben seinen Touren ist Black regelmäßig in der Daily Show mit Jon Stewart zu sehen, wo er unter „Back in Black“ seine Sicht auf aktuelle Dinge bot. Außerdem hat er seine eigene Show auf Comedy Central mit dem wunderschönen Namen: &#8220;Lewis Black&#8217;s Roots of all Evil&#8221;.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/4mCDZMWVWuc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/4mCDZMWVWuc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>Lewis Black ist wütend</strong></h3>
<p><a href="/tag/politik" target="_blank">Politische</a> Satire ist ein hartes Pflaster, denn es ist mehr als schwierig, die Balance zwischen Humor und politischen Ansichten zu halten, ohne a.) zu seicht oder b.) zu polemisch zu werden. Lewis Black hat allerdings eine Geheimwaffe: seine Wut. Ähnlich wie Bill Hicks schwillt die Frustration über den Zustand der Welt, der Menschen und Ignoranz über und ergießt sich in ungemein amüsanten Hasstiraden auf Amerikas Ego, religiöse Fanatiker und Medienterror. Dabei ist er profan, ausfallend und laut, weshalb man froh sein kann, dass er auf einer Bühne und nicht in der U-Bahn oder am Tisch bei einer Familienfeier loslegt, denn dort wäre es vielleicht zu erwarten, aber man würde ihm wohl nicht zuhören.</p>
<p>Das sollte man aber, denn wie jeder wütende, nachdenkliche Comedian, reflektiert Black, tauscht sich aus und informiert sich, weshalb seine Satire nicht einfach die simpelsten Punchlines heraus kramt, um kurze Lacher zu generieren. Vielmehr geht es darum &#8211; wie bei jedem guten Satiristen &#8211; das Lachen als Ventil zu nutzen, um über den Verdruss hinweg zu kommen, den man verspürt, wenn man mit angstmachenden Medien, dreisten Politikern und uninformierten Meinungsmachern zu tun hat.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/xcJvkAdydnQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/xcJvkAdydnQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
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		<title>Präsidentschaftskandidaten unter der Lupe: Mitt Romney</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 09:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Amerika liebt charismatische, vorzugsweise halbwegs attraktive Präsidenten, die keine Angst davor haben, kontroverse Meinungen zu äußern. Auch wenn er die anderen Eigenschaften mitbringt, kontrovers ist Mitt Romney wirklich nicht, weshalb sein Sieg nur von der Konkurrenz abhängt. Mitt Romney ist der amerikanische Posterboy. Aufgewachsen in einem reichen Umfeld, ging er auf eine Privatschule, arbeitete schon früh als Assistent für die politischen Kampagnen seiner Eltern, verbrachte lange Zeit als Missionar (Romney und seine Familie sind Mormonen) in Frankreich und studierte später [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Amerika liebt charismatische, vorzugsweise halbwegs attraktive Präsidenten, die keine Angst davor haben, kontroverse Meinungen zu äußern. Auch wenn er die anderen Eigenschaften mitbringt, kontrovers ist Mitt Romney wirklich nicht, weshalb sein Sieg nur von der Konkurrenz abhängt.</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/qTiOLGtiEPQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/qTiOLGtiEPQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Mitt Romney ist der amerikanische Posterboy. Aufgewachsen in einem reichen Umfeld, ging er auf eine Privatschule, arbeitete schon früh als Assistent für die politischen Kampagnen seiner Eltern, verbrachte lange Zeit als Missionar (Romney und seine Familie sind Mormonen) in Frankreich und studierte später Jura, schloss mit Suma cum laude ab und machte sich sehr erfolgreich selbstständig.<span id="more-938"></span></p>
<h3><strong> Seit den 90ern politisch ambitioniert </strong></h3>
<p>Wie man Wahlkämpfe führt, das lernte Mitt Romney im Kreis seiner Familie, wo er sowohl seinem Vater George W. Romney bei Kampagnen zum Gouverneur Michigans beistand, als auch seiner Mutter Lenore Romney bei der fruchtlosen Kampagne, US Senatorin für Michigan zu werden.</p>
<p>1994 kandidierte er selbst als US Senator, verlor jedoch gegen Ted Kennedy, dessen Nachname immer noch stärker war, als diverse Skandale, die ihm anhingen. 2002 brachte er die olympischen Winterspiele auf die Beine, danach wurde er für eine Amtszeit Gouverneur von Massachussets. 2008 kandidierte er das erste Mal als Präsident, verlor jedoch unter den Republikanern gegen McCain, 3 Jahre später hat er immer noch nicht aufgegeben. Comedian Jon Stewart hat ihn schon als ewigen Zweiten bezeichnet, denn der zweite Platz schien nicht nur in der <a href="/tag/politik" target="_blank">politischen</a> Laufbahn Romneys ein heraus stechendes Merkmal für ihn zu sein, sondern verfolgt ihn auch seit Beginn des Wahlkampfes unter den Republikanern.</p>
<p>Wirtschaftlich gesehen sieht es jedoch anders aus, von den späten 70ern bis zu den 90ern zog Romney mehrere Geschäftsmodelle auf und das mehr als erfolgreich. Organisation und ein Feingefühl für den wandelnden Markt lagen dem jungen Romney schon als Teenager, als Erwachsener zog er sich außerdem Respekt und Loyalität von seinen Mitarbeitern hinzu. Gerade dieses finanzielle Gespür sorgte bei der aktuellen Kandidatur dafür, dass Romney ein mehr als ausreichendes Kapital für seine Kampagne ansammeln konnte.</p>
<h3><strong>Mormonismus</strong></h3>
<p>Nun gut, der Posterboy ist er nur bis zu seinem Glauben, denn die allgemeine Unwissenheit gegenüber Mormonismus lässt viele Amerikaner davor zurück schrecken, als „Kult“ wurde sein Glaube schon von Rick Perry bezeichnet, ausgerechnet, da Perry eine sehr viel <a href="http://www.washingtonpost.com/national/rick-perry-familys-hunting-camp-still-known-to-many-by-old-racially-charged-name/2011/10/01/gIQAOhY5DL_story.html" target="_blank">kontroversere Vergangenheit</a> vorzuweisen hat. Gerade in einem Land, in dem jeglicher christlicher Glauben bis hin zur Fabel des Kreationismus keine politischen Probleme bringt, erscheint es schon absurd, dass ein Mormone (und <a href="http://famousmormons.net/pol.html" target="_blank">nicht der Erste</a>) derartig unter Feuer gerät, aber davon ausgehend, dass Mormonen viel unter Verschluss halten, ist der Glaube vielen suspekt. Und da in Amerika immer mit der religiösen Einstellung mitgewählt wird (weshalb ein atheistischer Präsident sicher erst lange nach der ersten Präsidentin und dem ersten homosexuellen Präsidenten realistisch wird), könnte das Romneys Chancen einschränken.</p>
<h3><strong>Romney mittendrin</strong></h3>
<p>Auch schon früher bestach Romney dadurch, dass er es allen Recht machen wollte, gleichzeitig seine persönlichen Ansichten mehr oder weniger gekonnt hinterm Berg hielt. Das ist in der Wirtschaftswelt eine hervorragende Eigenschaft, denn dort bestimmt der Kunde und nicht der Anbieter. In der Politik beeindruckt das jedoch weder Wähler noch die Presse, denn wenn den Präsidenten der vereinigten Staaten eines ausmacht, dann eine überzeugte politische Haltung, kein <a href="http://www.whichmitt.com/" target="_blank">Fähnchen im Wind</a>. Das hat sich in der Vergangenheit schon im Positiven als auch im Negativen gezeigt.</p>
<p>Romney hingegen will von allen geliebt werden und bleibt in seiner Meinung daher fast schon unfreiwillig komisch unentschieden. Gerade als Republikaner ist es schwierig, denn dort gilt es, die Unentschlossenen mit genügend liberalen Meinungen zu locken, während die beinharten konservativen Wähler beibehalten werden. Während er noch vor 2005 sehr liberale Ansichten bezüglich der Rechte Homosexueller und Abtreibung für Frauen hatte, änderte sich das nach und nach, interessanterweise zu einer Zeit, in der er gerade anfing, sich in der republikanischen Partei zu organisieren. Das an sich wäre wohl kein Problem gewesen, wenn er nicht durchgehend seine vergangenen, festgehaltenen Meinungen ignoriert hätte, als hätte es sie nie gegeben, nur um sie zu passender Zeit wieder hervor zu holen, etwa, wenn er vor einem liberalen Publikum sprach.</p>
<h3><strong>Mitt Romney als Opportunist?</strong></h3>
<p>Auch in der laufenden Kampagne ist es immer wieder vorgekommen, dass Meinungen zu Occupy Wallstreet, Immigrantengesetzen und anderen Streitthemen von heute auf morgen wechselten, je nachdem, vor welchen Wählerkreisen der Präsidentschaftsanwärter sprach. Daher wird ihm nicht nur von den Medien vorgeworfen, dass er ein Opportunist wäre, auch die Wähler scheinen zu erkennen, dass Romney sehr wohl gute Qualitäten hat (klare Organisation, Intelligenz und keine allzu verrückten Ansichten), aber nicht die ideale Wahl ist, da er zu wenig Rückgrat, vielleicht aber auch zuviel Berechnung zeigt, um konsequent seine Meinung zu vertreten.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/SBFQKxLMPy4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/SBFQKxLMPy4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>Chancen durch wankelmütige Konkurrenz</strong></h3>
<p>Doch gehen wir von den derzeitigen Kandidaten aus, könnte Romney noch eine mehr als große Chance haben, als republikanischer Anwärter anzutreten, denn die derzeit stärksten Kandidaten &#8211; Rick Perry und <a href="/prasidentschaftskandidaten-unter-der-lupe-herman-cain" target="_blank">Herman Cain</a> &#8211; arbeiten durch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7TtsjT70eME&amp;feature=related" target="_blank">skurrile Auftritte</a>, irrsinnige Ansichten und mehr Ignoranz als nötig gegen ihre eigenen Vorsprünge in den Umfragen, so dass Romney sich scheinbar nur zurück lehnen braucht, um darauf zu warten, dass sich sowohl Cain als auch Perry selber ins Aus manövrieren. Ob Romney letzten Endes wirklich Chancen gegen Obama hätte, ist allerdings zu bezweifeln, denn der bringt Romneys Qualitäten und eine klare Linie mit sich.</p>
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		<title>Der Mark Twain Preis für Amerikanischen Humor im Jahre 2011 geht an Will Ferrell</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 09:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Center]]></category>
		<category><![CDATA[Kennedy]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Preis]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 14. Mal verlieh das Kennedy Center in Washington DC den Mark Twain Prize for American Humor. Damit reiht sich Preisträger Will Ferrell in eine illustre Liste großartiger Comedians ein, zusammen mit Bill Cosby, Billy Crystal, Steve Martin und Lily Tomlin. Der Mark Twain Prize wird seit 1998 vom Kennedy Center vergeben. Damals ging er zum ersten Mal an Richard Pryor, der mit seiner Mischung aus Comedy und Gesellschaftskritik der perfekte Comedian war, um den Sinn des Preises zu verkörpern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum 14. Mal verlieh das Kennedy Center in Washington DC den Mark Twain Prize for American Humor. Damit reiht sich Preisträger Will Ferrell in eine illustre Liste großartiger Comedians ein, zusammen mit Bill Cosby, Billy Crystal, Steve Martin und Lily Tomlin.</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/Oj3b0abTq7k&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/Oj3b0abTq7k&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Der Mark Twain Prize wird seit 1998 vom <a href="/das-kennedy-center-–-konzerte-theater-und-kunst-hinter-moderner-fassade" target="_blank">Kennedy Center</a> vergeben. Damals ging er zum ersten Mal an Richard Pryor, der mit seiner Mischung aus Comedy und Gesellschaftskritik der perfekte Comedian war, um den Sinn des Preises zu verkörpern. Denn genau diese Mischung oblag Mark Twain (bzw. Samuel Clemens), seine Sozialkritik mit Gelächter zugänglicher zu machen und die Menschen durch den Humor zum Denken zu bewegen.<span id="more-931"></span></p>
<h3><strong>Will Ferrell wird ausgezeichnet</strong></h3>
<p>13 Jahre nach Pryor wurde nun Will Ferrell ausgezeichnet, eigentlich für surreal-albernen Humor bekannt, dürfte vorwiegend seine George W <a href="/die-terroranschlage-des-11-september-2011-aus-der-sicht-von-g-w-bush" target="_blank">Bush</a> Parodie dafür gesorgt haben, dass er maßgeblich in den Kanon der politischen Comedians einzog. Auch seine Weigerung, den Präsidenten vor und nach seiner Saturday Night Live Karriere zu treffen, traf den Nerv der Zeit. Während seiner SNL Laufbahn meinte er, dass es dem Charakter selbst schaden könnte, danach gab er zu, dass er auch aus einem politischen Standpunkt heraus kein Interesse daran hätte. Sein Broadway Special: „You&#8217;re Welcome America. A Final Night with George W Bush“ gewann einen Tony Award, zusammen mit Kollege Adam McKay, mit dem er auch die mittlerweile extrem populäre Website <a href="http://www.funnyordie.com/" target="_blank">funny or die</a> kreierte, die unlängst sogar einen Sketch mit Ex-Präsident Clinton postete. Durch seine Filme, seine Saturday Night Live Parodien und das funny or die Projekt ist Will Ferrell nicht nur ein alberner Humorist, sondern jemand, der den Zeitgeist erkennt, kulturellen Einfluss auf die Comedy-Szene hatte und damit den Weg für Kollegen wie Paul Rudd, Seth Rogen und Andy Samberg ebnete, die ohne Ferrell im Wust der Sandler-Filme wohl kaum eine Plattform erhalten hätten.</p>
<h3><strong>Kostbare Veranstaltung</strong></h3>
<p>In einem 90-Minuten Spezial nahm Ferrell den Preis entgegen, dazu geladen wurden Freunde und Kollegen wie Adam McKay, Paul Rudd, Jack Black, Molly Shannon und John C. Reilly. Gaststar musste man wohl auch sein, um sich den Eintritt zu leisten, denn für das Event kosteten Tickets mind. 1000$, die für die Erhaltung des Kennedy Centers genutzt wurden, das seit jeher den Mark Twain Prize hostet und auch sonst zu Washingtons Kulturzentren gehört.</p>
<p>Die Zeremonie startete mit Jack Black, der sich an „We will rock you“ aka „Will will rock you“ machte, danach gaben sich die Kollegen, mit denen Ferrell eng zusammen gearbeitet hatte, die Ehre und lobten Wills kalte, tote Augen (Conan O&#8217;Brien), die den Zuschauer in den Bann ziehen, sein Talent, surrealen Humor für den Mainstream zu schreiben (Jack Black) und seine freundliche und aufmerksame Art und Weise als Kollege und Comedian (Molly Shannon). Ferrell dankte vor allem seiner Frau, seinen Freunden und sagte, er sei zutiefst stolz darauf, einen Preis mit den größten, amerikanischen Comedians zu teilen.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/EkqrI3IibYI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/EkqrI3IibYI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
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		<title>Präsidentschaftskandidaten unter der Lupe: Herman Cain</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 13:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In den USA führt er derzeit die Umfragen als potentieller republikanischer Präsidentschaftskandidat an, aber neben charismatischem Auftreten und ein paar knackigen Schlagwörtern hat Cain nicht so viel zu bieten, wie sich manche Fans wünschen. 1945 geboren, hat Cain schon so einiges hinter sich, Kolumnist, Geschäftsmann, Radiomoderator, CEO einer Pizzakette, Bankdirektor, Mathematiker in der Navy und &#8211; das auch immer noch &#8211; immer mal wieder vertretender Minister der Baptistenkirche in seinem Wohnort in Atlanta. Wirtschaftsboss Cain In der Wirtschaft kennt er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den USA führt er derzeit die Umfragen als potentieller republikanischer Präsidentschaftskandidat an, aber neben charismatischem Auftreten und ein paar knackigen Schlagwörtern hat Cain nicht so viel zu bieten, wie sich manche Fans wünschen.</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/8XLLqB6EvaI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/8XLLqB6EvaI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>1945 geboren, hat Cain schon so einiges hinter sich, Kolumnist, Geschäftsmann, Radiomoderator, CEO einer Pizzakette, Bankdirektor, Mathematiker in der Navy und &#8211; das auch immer noch &#8211; immer mal wieder vertretender Minister der Baptistenkirche in seinem Wohnort in Atlanta.</p>
<h3><strong>Wirtschaftsboss Cain</strong></h3>
<p>In der Wirtschaft kennt er sich aus, im Restaurantbusiness hat er eine Burger King Filiale aufgezogen, die Pizzakette „Godfather&#8217;s Pizza“ durch starke Filialenschließung profitabel gemacht und war langjährig CEO der National Restaurant Association, war in der Rolle auch ein großer Einfluss auf den gescheiterten Health Care Plan Clintons im Jahre 1993, mit dem gegenwärtig immer noch aggressiven Argument, dass mehr Kosten für die Arbeitgeber dafür sorgen würden, dass sie weniger Angestellte halten könnten. Cain, dessen Vater bis zu drei Jobs gleichzeitig hatte, um sich ein Haus zu kaufen und seine beiden Söhne aufs College zu schicken, ist mittlerweile weit entfernt von der Arbeiterklasse und verkörpert die 1% ebenso, wie die meisten anderen Kandidaten.<span id="more-916"></span></p>
<h3><strong>Politische Ambitionen</strong></h3>
<p>Bereits 2000 ließ er sich in der <a href="/george-washington-erster-prasident-der-usa" target="_blank">Präsident</a>schaftswahl aufstellen, war aber neben George W. Bush nicht lange im Rennen. Auch später gab Cain noch zu, dass er sich für den <a href="http://www.politicsdaily.com/2010/07/11/herman-cain-possible-dark-horse-2012-gop-presidential-candida/" target="_blank">besseren Kandidaten</a> gehalten hatte, dass Bush&#8217;s Momentum jedoch zu stark war. Ende 2010, Jahre nachdem er sich 2004 kurz und erfolglos für einen Senatsplatz in Georgia beworbe hatte, kündigte er sich für die Aufstellung zur Präsidentschaftswahl an. In der langen Zeit dazwischen sorgte er dafür, dass er bis zu 6 Millionen Dollar jährlich verdiente, seine rhetorischen Fähigkeiten im Radio und an der Kanzel ausbesserte und es kurzzeitig sogar zum Youtube Star machte, und zwar mit seiner ganz speziellen Version von Lennons „Imagine“.</p>
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<h3><strong>I got 9-9-9 Problems</strong></h3>
<p>Unter seiner groß heraus posaunten 9-9-9 Lösung zur Finanzkrise versteckt sich eine mehr als schlechte Umänderung der Steuersätze, die vielleicht nicht allen derzeit protestierenden 99% Nachteile bringt, aber immerhin 84% der Mittelklasse mehr zahlen lässt, als jetzt. Hinzu kommt, dass die 1% teilweise bis zu 26% weniger zahlen müssten, also, dass die reichsten Amerikaner große Vorteile genießen, während Normalverdiener und Angestellte drauf zahlen müssen. So einfach es klingt, so einfach ist es nicht, denn das komplexe Steuersyste kann nicht so sehr über einen Haufen geworfen und simplifiziert werden. 9% Einkommenssteuer, 9% auf Geschäftsabschlüsse und 9% Mehrwertsteuer keinesfalls in der Lage sind, die Situation der amerikanischen Bürger zu verbessern, zumindest nicht derer, die Verbesserung nötig haben. Dabei sind Familien die größten Verlierer, <a href="http://money.cnn.com/2011/10/18/news/economy/cain_999_plan/" target="_blank">Rechnungen</a> haben ergeben, dass eine vierköpfige Familie mit gerade mal 50000$ Einkommen im Jahr knapp doppelt so viele Steuern zahlen muss, als derzeit. Man kann mehr als froh sein, dass das Rennen um den republikanischen Anwärter noch läuft, ansonsten hätte es vielleicht nicht ganz so <a href="http://www.cbsnews.com/8301-503544_162-20122285-503544.html" target="_blank">viele Gegenstimmen</a> auch von den konservativen Medien und Kollegen gegeben, um diese unmögliche Rechnung aufzudecken.</p>
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<h3><strong>Konservativ bis aufs Mark</strong></h3>
<p>Bis jetzt hat Cain einiges getan, um seinen Stand als Erzkonservativer Republikaner in Zement zu gießen, Vorwürfe, dass er etwa bei der Abtreibungsfrage (schöner formuliert Pro-Choice) zu liberal denke, verneinte er mehrmals (Cain vertritt die Meinung, dass Abtreibung bei Lebensgefahr der Mutter erlaubt sein sollte), dafür hetzte er gegen das Occupy Wall Street Movement, gegen Europa, wenn nicht alles, was nicht USA ist (von der er <a href="http://www.colbertnation.com/the-colbert-report-videos/400077/october-18-2011/indecision-2012---herman-cain-s-electrified-fence?xrs=share_copy" target="_blank">nicht viel Ahnung</a> zu haben scheint), gegen jede andere Religion, gegen Schwule, ach, warum nicht gegen jeden, der nicht Republikaner ist. Gefährlich ist er, weil er überall zu sein scheint, sich selbst für obskure Privatsender nicht zu schade ist und zu allem eine Meinung hat, selbst, wenn er davon keine Ahnung hat. Vor allem aber hat er Chasima und leider gewinnt diese Eigenschaft <a href="/prasidentielle-demokratie-–-das-regierungssystem-der-usa" target="_blank">mehr Wahlen</a>, als alle anderen Eigenschaften.</p>
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		<title>Occupy Wallstreet: Panic in the Streets of America</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 07:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demokraten]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[25 Länder hat es schon ergriffen, „Occupy Wallstreet“ wird zu einer Massenbewegung des Prostestes. Gegner bemängeln den teilweise schwammigen Protestgrund, während Befürworter vor allem mit der Staatsgewalt zu kämpfen haben. Ein weiteres London-Debakel ist es wahrlich nicht, aber auch „Occupy Wallstreet“ hat seinen Anteil an Skandalen gehabt, die großen Zeitungen sind sich nicht sicher, wessen Seite sie nun einnehmen, selbst Befürworter und Gegner sehen sich aufgrund der allgemeinen Verwirrung irgendwo Zwischendrin. Wie alles begann Die Wirtschaftskrise hat das Volk und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>25 Länder hat es schon ergriffen, „Occupy Wallstreet“ wird zu einer Massenbewegung des Prostestes. Gegner bemängeln den teilweise schwammigen Protestgrund, während Befürworter vor allem mit der Staatsgewalt zu kämpfen haben.</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/cG_TKAJyV6k&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/cG_TKAJyV6k&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Ein weiteres London-Debakel ist es wahrlich nicht, aber auch „Occupy Wallstreet“ hat seinen Anteil an Skandalen gehabt, die großen Zeitungen <a href="http://blogs.villagevoice.com/runninscared/2011/10/why_did_the_new_1.php" target="_blank">sind sich nicht sicher</a>, wessen Seite sie nun einnehmen, selbst Befürworter und Gegner sehen sich aufgrund der allgemeinen Verwirrung irgendwo Zwischendrin.</p>
<h3><strong>Wie alles begann</strong></h3>
<p>Die Wirtschaftskrise hat das Volk und den Präsidenten in die Knie gezwungen, die versprochene Reichensteuer blieb erst einmal aus, denn die Lobby machte Obamas Kampf unmöglich, die Krisensituation einzudämmen. Höhere Steuern für den Mittelstand, der kaum noch als solcher bezeichnet werden konnte, waren der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte. <span id="more-905"></span></p>
<p>Im <a href="/die-terroranschlage-des-11-september-2011-aus-der-sicht-von-g-w-bush" target="_blank">September</a> 2011 begannen friedliche Protestanten ihre Zelte im Liberty Park in New York aufzubauen, Initiatoren waren die <a href="http://www.adbusters.org/" target="_blank">Adbusters</a>, eine links gerichtete Gruppe, die jedoch keineswegs als Anführer agierte, sondern lediglich den Impuls bot. Ziel war, die Wall Street &#8211; das Symbol und Zentrum der aktuellen Wirtschaftskrise &#8211; zu belegen. Mittlerweile sind alle größeren, amerikanischen Städte Teil der Bewegung geworden und überraschenderweise sind die Ausschreitungen bis auf einige, übermotivierte Polizisteneingriffe friedfertig geblieben. Tagtäglich stürzen sich die Medien auf die Demonstranten und halten nach Eskalationen Ausschau, wenn es keine gibt, müssen auch mal dramatische Geschichten her, derzeit ist es schwer, Nachrichten ohne Occupy Wall Street zu gucken, noch schwerer, die Beiträge <a href="http://www.thedailyshow.com/videos/?term=occupy+wallstreet&amp;start=0" target="_blank">ohne Übertreibungen</a> zu sehen.</p>
<h3><strong>Die Protestanten</strong></h3>
<p>Kapitalismus und Politik trennen, so sieht der Konsens der Protestanten aus, die Lobby-gesteuerte Politik der Vereinigten Staaten hat über Jahrzehnte hinweg dafür gesorgt, dass das Land nun einfach bankrott ist. Doch während es am Anfang reichte, mehr oder weniger wütend „We are the 99%*“ zu rufen und gegen den Kapitalismus zu wettern, sahen einige Protestanten mit den Aufständen eine Möglichkeit, auch realistisch zu erreichende Ziele einzufordern. Die Ziellosigkeit der Forderungen war gerade zu Anfang der Proteste ein gefundenes Fressen für die Gegner, da eine Protestgruppe, die nicht weiß, wofür sie eigentlich protestiert, kein gutes Bild abgibt.</p>
<p>Doch auch die anfängliche Verwirrung hat sich gelegt, die Meisten wissen, was auf dem Spiel steht, wenn sie einem Reporter gegenüber stehen und so findet man immer mehr wortgewandte Menschen auf der Straße, die klar darstellen können, warum sie dort stehen.</p>
<p>Soziale Gerechtigkeit und Unterstützung, medizinische Grundversorgung, keine wirtschaftlichen Unionen mehr, höhere Steuern für die Mehrverdiener, vor allem auch Firmen, die Ziele sind klar definiert, aber trotzdem noch in alle Richtungen gestreut.</p>
<p>Diverse Stimmen wurden bereits laut, dass all diese Forderungen das Grundproblem ignorieren würden und zwar die Korruption der Politiker, die es dadurch einer einheitlichen, gerechten Politik unmöglich machen würde und die durch die finanzielle Abhängigkeit mancher Politiker und vor allem Präsidentschaftskandidaten niemals beseitigt werden könne.</p>
<p>*1% der amerikanischen Bevölkerung verdient den größten Anteil an Geld, der Rest bezeichnet sich als die 99%.</p>
<h3><strong>Die Polizei greift ein<br />
</strong></h3>
<p>Natürlich hat es nicht lange gedauert, bis die ersten Ausschreitungen stattfanden, allerdings nicht aus Reihen der Protestanten, sondern auf polizeilicher Seite, die bereits zur Ruhe gebrachte Teilnehmer mit Pfefferspray und Schlagstöcken noch das bisschen mehr zur Ruhe brachten, das wohl nötig war. Die meisten Verhaftungen im Rahmen von Occupy Wall Street wurden durch Verhinderung des Verkehrs unternommen, auch wenn derzeit bis zu 800 Verhaftungen vorgenommen wurden, gab es kaum Krawalle. Das einzige Problem derzeit dürfte eher die Hygiene, die mangelnden sanitären Einrichtungen und die vernachlässigte Pflege der Parkanlagen sein, denn zwischen all den Protestschreien haben sich bis jetzt wenige Umweltschützer eingefunden, die dafür sorgen, dass die großen Anlagen nicht durch die ganzen aufstampfenden Füße ruiniert werden.</p>
<h3><strong>Pro und Contra</strong></h3>
<p>Es scheint alles ein wenig zu idealistisch zu sein, die Slogans als auch die Bewegung selbst erinnert sehr an die 68er, die Vergleiche mit der Boston Tea Party, die allerorts gezogen werden, sind nett gemeint, aber mangeln einer wichtigen Komponente: die Protestanten von &#8220;Occupy Wallstreet&#8221; haben keine wirklichen Druckmittel, was nicht zuletzt daran liegt, dass sie im Großen und Ganzen keine klare Linie führen.</p>
<p><a href="http://blip.tv/the-uptake/lawrence-lessig-occupy-wall-street-could-bridge-left-and-right-5620551" target="_blank">Lawrence Lessing</a> packt das große Problem am Schopfe, indem er &#8211; wie schon erwähnt &#8211; weniger das rechtliche System kritisiert, als vielmehr die Korruption, die alles verzerrt und damit alle Ansätze, eine Besserung zu erreichen, zunichte macht. Lessing ist es auch, der meint, dass die Proteste selbst das Potential haben, mehr zu erreichen, sich dafür aber fokussiert auf ein bestimmtes Problem konzentrieren müssen, anstelle links als auch rechts an allen möglichen Zielen zu arbeiten. Besonders <a href="http://www.buzzfeed.com/mattw/obama-shows-support-for-occupywallstreet-arl" target="_blank">die Unterstützung</a> von Präsident <a href="/barack-obama-–-wichtigster-burger-von-washington-d-c" target="_blank">Obama</a>, der zumindest die Frustration der Menschen versteht, sollte genügend Antrieb geben, mehr daraus zu machen, aber bis jetzt gab es abgesehen vom Medienrummel keine großartigen Ansätze, die Rechtslage zu verändern oder der Lobby ein wenig unter die Haube zu schauen.</p>
<h3><strong>Demnächst auch in Ihrem Stadtpark?</strong></h3>
<p>In ganz Amerika, aber mittlerweile auch in mehr als 25 Ländern haben sich die Proteste verbreitet, ein neues 68er Gefühl macht sich breit, das sicher durch die Ausschreitungen in London von vielen Leuten mit Vorsicht genossen wird. Eines ist klar, die Möglichkeit ist da, sich zusammen zu tun und etwas zu verändern, aber es braucht mehr als gesammelte Frustrationen und <a href="http://www.buzzfeed.com/fjelstud/the-best-signs-from-occupy-wall-street" target="_blank">ein paar witzige Pappschilder</a>, ohne Konsens und politisches Bewusstsein könnte auch dieser Protest schnell im Sande versinken.</p>
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		<title>The Washington Post: Größte Tageszeitung für Washington DC</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 08:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte USA]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Washington]]></category>

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		<description><![CDATA[The Washington Post ist auch außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika den Meisten ein Begriff. Immerhin handelt es sich um die älteste und größte Tageszeitung der US-Amerikanischen Hauptstadt und eine der einflussreichsten Zeitungen der gesamten USA. Im Zusammenhang mit der Washington Post wird häufig von der Watergate-Affäre gesprochen, welche durch die Zeitung, beziehungsweise zwei Redakteure eben dieser, an die Öffentlichkeit gelang. Die Redakteure Bob Woodward und Carl Bernstein spekulierten schon sehr früh über eine Verflechtung verschiedenster politischer Instanzen im Skandal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>The Washington Post ist auch außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika den Meisten ein Begriff. Immerhin handelt es sich um die älteste und größte Tageszeitung der US-Amerikanischen Hauptstadt und eine der einflussreichsten Zeitungen der gesamten USA.</strong></p>
<p><a title="Richard Nixon und die Watergate-Affäre: Bekannt geworden durch die Washington Post ©Flickr/dbking" rel="lightbox" href="http://www.washington-la.org/wp-content/uploads/2011/09/Richard-Nixon.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-881" title="Richard Nixon und die Watergate-Affäre: Bekannt geworden durch die Washington Post ©Flickr/dbking" src="http://www.washington-la.org/wp-content/uploads/2011/09/Richard-Nixon.jpg" alt="" width="456" height="293" /></a></p>
<p>Im Zusammenhang mit der Washington Post wird häufig von der <strong>Watergate-Affäre</strong> gesprochen, welche durch die Zeitung, beziehungsweise zwei Redakteure eben dieser, an die Öffentlichkeit gelang. Die Redakteure <strong>Bob Woodward </strong>und <strong>Carl Bernstein</strong> spekulierten schon sehr früh über eine Verflechtung verschiedenster politischer <strong>Instanzen</strong> im Skandal rund um Watergate.<br />
<span id="more-880"></span></p>
<h3><strong>Die Washington Post und die Watergate-Affäre</strong></h3>
<p>Als der Skandal in den <a href="/tag/usa/" target="_blank">USA</a> an die Öffentlichkeit gelangte, wurde eine Reihe von erheblichen Vollmachtsmissbräuchen bekannt, welche die breite amerikanische <strong>Bevölkerung</strong> sowie die ganze Welt <strong>schockierten</strong> und sogar zum ersten und bisher einzigen Rücktritt eines US-Amerikanischen Präsidenten führten. <strong>Richard Nixon</strong> konnte den Vorwürfen, die gegen seine Person vorgebracht wurden, nichts mehr entgegensetzen und musste sich dem Willen des Volkes beugen.</p>
<p>Seitdem gilt die <a href="/tag/washington/" target="_blank">Washington</a> Post als <strong>leuchtendes Vorbild</strong> für zahlreiche zielstrebige Journalisten und Reporter, da mit einer beispiellosen Courage und einem großen Mut gegen die <strong>Machtmissbräuche</strong> der Regierung vorgegangen wurde. Doch auch angesehen von dem Watergate-Skandal, der gemeinhin mit der Washington Post in Verbindung gebracht wird, kann die älteste Zeitung der US-Amerikanischen Hauptstadt auf eine bewegte Vergangenheit <strong>zwischen den politischen Fronten</strong> zurückblicken.<strong><br />
</strong></p>
<h3><strong>Die Höhe- und Tiefpunkte der Washington Post</strong></h3>
<p>Die <strong>erste Ausgabe</strong> der Zeitung erschien am <strong>06. Dezember 1877</strong> unter dem Demokraten Stilson Hutchins mit lediglich 10.000 Exemplaren und in vierseitiger Ausführung. Im Laufe der Zeit ging die Zeitung durch viele<strong> Höhen und Tiefen</strong> und es gab mehrfach einen Umschwung in ihrem politischen Kurs. Nahezu jedes Mal, wenn der <strong>Besitzer</strong> wechselte, konzentrierte sich die Zeitung auf einen entweder demokratischen oder aber republikanischen Kurs.</p>
<p>Als absoluter <strong>Tiefpunkt</strong> kann wohl die <strong>Versteigerung</strong> nach dem Bankrott der Zeitung 1933 bezeichnet werden, bei der sie von Eugene Meyer, einem kalifornischen Bankier, aufgekauft wurde. Er und später seine Frau Katherine konnten jedoch ein <strong>ausgewachsenes Medienimperium</strong> aufbauen, welches aus diversen Magazinen und Rundfunk- sowie TV-Sendern bestand. <strong><br />
</strong></p>
<h3><strong>Die Washington Post als Teil amerikanischer Geschichte</strong></h3>
<p>Heute wird die Washington Post in einem Atemzug mit der <strong>New York Times</strong> oder dem Boston Globe genannt – Namen, die nicht nur in den Vereinigten Staaten mit sehr viel Ehrwürdigkeit und <a href="/tag/geschichte-usa/" target="_blank">amerikanischer Geschichte</a> verbunden werden. Dank ihres vielfach ausgezeichneten Redaktionsteams gehört sie noch heute zu den einflussreichsten Blättern der ganzen Welt.</p>
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