Geschichte

The Washington Post ist auch außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika den Meisten ein Begriff. Immerhin handelt es sich um die älteste und größte Tageszeitung der US-Amerikanischen Hauptstadt und eine der einflussreichsten Zeitungen der gesamten USA.

Im Zusammenhang mit der Washington Post wird häufig von der Watergate-Affäre gesprochen, welche durch die Zeitung, beziehungsweise zwei Redakteure eben dieser, an die Öffentlichkeit gelang. Die Redakteure Bob Woodward und Carl Bernstein spekulierten schon sehr früh über eine Verflechtung verschiedenster politischer Instanzen im Skandal rund um Watergate.

   


Der Terroranschlag vom 11. September 2001 hat tiefe Narben hinterlassen. Nicht nur bei den Angehörigen hat das Attentat große Spuren zurückgelassen, sondern auch an dem Ort, an dem sich die Tragödie abspielte: Am Ground Zero.

Seit dem 11. September 2001 steht der Begriff Ground Zero nicht mehr einfach für irgendeinen Ort, an dem eine Bombe oder Rakete eingeschlagen hat. Heute ist er untrennbar mit der Tragödie in New York verbunden. Nachdem dieser Ort seit 10 Jahren einem Kathastrophengebiet gleicht, soll nun zum 10. Jahrestag das Denkmal endlich fertig gestellt sein und eingeweiht werden.

   


Der 11. September 2001 wird für immer ein schwarzer Tag in der Geschichte sein. Die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon, bei denen über 3.000 Menschen ihr Leben verloren, sind in den Köpfen der Menschen auf ewig fest verankert.

Es gibt Niemanden, außer wahrscheinlich den Tätern, den die Geschehnisse am 11.September 2001 nicht mitgenommen haben – den einen mehr und den anderen weniger. Neben den Menschen aus aller Welt, die geschockt vor dem Fernseher saßen, und Jenen, die die Tragödie vor Ort miterleben mussten, gibt es einen Mann, der besonders mit den Anschlägen zu kämpfen hatte: Der damalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, George W. Bush.

Der 11. September 2001 mit den Augen des Präsidenten

Der Tag von George W. Bush begann wie immer, ohne Hinweise darauf, dass es der schwärzeste seiner Amtszeit werden sollte. Er stand nach eigenen Angaben auf, las in der Bibel, ging joggen, duschte und führte sein allmorgendliches Präsidenten-Briefing durch, das keinerlei Neuigkeiten beinhaltete.

   


Das National Museum of Women in the Arts in Washington DC ist das einzige Museum auf der Welt, das sich ausschließlich den Beiträgen von Frauen widmet. Das seit 1981 bestehende Museum ist auch international sehr erfolgreich.


Die Gründer des National Museum of Woman in the Arts sind die studierte Kunsthistorikerin Wilhelmina Cole Holladay mit Unterstützung ihres Mannes Wallace F. Holladay, Bauunternehmer. Die beiden begannen in den 1960er Jahren mit dem Sammeln von ausschließlich weiblicher Kunst, um die Bevormundung ethnischer Minderheiten zu durchbrechen.

   


Das United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) in Washington D.C. ist eine Gedenkstätte für die Opfer sowie der Geschichte des Holocaust. Das Gebäude befindet sich auf der National Mall, unweit des Washington Monument und des Jefferson Memorial.

United States Holocaust Memorial Museum - Gedenkstätte in Washington D.C. ©Flickr/Ajay Tallam Eine von Jimmy Carter im Jahr 1978 einberufene Kommission, die President´s Commission on the Holocaust, hat die Entstehung des Museums herbeigeführt. Allerdings war das Konzept anfangs sehr umstritten.

United States Holocaust Memorial Museum – Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust

Die Initiative Carters für dieses Museum war anfangs einem Streit bezüglich des Konzepts unterlegen. Der Grund dafür war der Auftrag des Präsidenten, eine Gedenkstätte für die sechs Millionen Todesopfer des Holocaust ins Leben zu rufen, wobei einige Kritiker eine Begrenzung des Begriffs der Judenvernichtung sahen.

Vertreter von nichtjüdischen NS-Opfern beanspruchten einen „analogen Opferstatus“ sowie eine Aufnahme in das Konzept des Museums. Daraufhin erweiterte Carter 1979 die Definition des Holocaust auf „elf Millionen unschuldige Opfer, von denen sechs Millionen Juden waren“.

   


Am 4. Juli wird wieder einer der wichtigsten US-amerikanischen Feiertage begonnen, der im Rahmen der National Independence Day Parade in Washington gefeiert wird. Dieser Feiertag zelebriert den Geburtstag der USA als unabhängige Nation.

Der Independence Day ist einer der wichtigsten US-amerikanischen Feiertage ©Flickr/US Mission Canada

Von vielen wird er auch einfach nur „Vierter Juli“ genannt, da er immer an eben diesem Datum begangen wird.

   


Ohne seine First Lady Michelle ist der 44. Präsident der Vereinigten Staaten Barack Obama kaum vorstellbar. Die Rolle der vorlauten Top-Juristin im Wahlkampf ihres Ehemannes hat Michelle Obama heute weitestgehend abgelegt und zeigt sich als brave Mutter und Ehefrau.

Die erste afroamerikanische First Lady Amerikas hat einen Wandel vollbracht: Sowohl das Bild eines US-Präsidenten als auch die Rolle der First Lady hat sie genauso gewandelt, wie ihren eigenen starken Willen gezähmt.

   


John F. Kennedy war der 35. Präsident der Vereinigten Staaten und ist nicht zuletzt wegen seines vorzeitigen und gewaltsamen Todes noch immer eine der bekanntesten Figuren der U.S.-Geschichte.

Geboren wurde John F. Kennedy am 29. Mai 1917 in Brookline im U.S.-Bundesstaat Massachusetts. Als Sohn wohlhabender Eltern war ihm eine privilegierte Erziehung sicher, doch nicht jeden Traum konnte er sich erfüllen, da seine Kinder- und Jugendzeit immer wieder von gesundheitlichen Problemen gekennzeichnet war. Auch sein Studium musste er unterbrechen, er schaffte jedoch schließlich 1940 seinen Abschluss cum laude in Internationale Angelegenheiten an der Harvard University.

   


George Washington war nach seinen Erfolgen als Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen im Unabhängigkeitskrieg einer der Gründerväter der USA. Er ging als erster Präsident des neuen Staates und Namensgeber für die Hauptstadt in die Geschichte ein.

George Washington © Flickr / Joye~

Doch nicht nur Washington D.C. ist nach dem General-Großmeister der Freimaurer benannt. Auch der nördwestlichste Bundesstaat der USA, dessen Hauptstadt Olympia und bekannteste Stadt Seattle ist, sowie die Hauptstadt-Universität und viele Straßen, Plätze und Brücken des ganzen Landes tragen seinen Namen. Sein Gesicht ist im Mount Rushmore verewigt. In der Hauptstadt steht zudem das wohl bekannteste Washington-Denkmal – das Washington Monument, ein 169 Meter hoher Marmor-Obelisk.

   


Das Vietnam Veterans Memorial wurde zu Ehren der US-Streitkräfte im Vietnamkrieg errichtet. Obwohl es in den ersten Jahren für viel Wirbel und Aufregung gesorgt hat, ist es heute ein Ort der Trauer und Wertschätzung in Washington D.C.

Vietnam Veterans Memorial ©Flickr Director X

Die Folgen des Vietnamkrieges hinterließen eine gespaltene US-amerikanische Bevölkerung. In den schrecklichen Jahren bis Kriegsende 1975 starben 58.261 US-Soldaten in einem Konflikt, an den die USA nur ungern erinnern. Jedoch erhoben sich nach dem Vietnamkrieg einige Stimmen, die den gefallenen Opfern mit einer Gedenkstätte die letzte Ehre erweisen wollten.

   


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